17. Tag

Nun sitze ich im Bus, rolle bei mäßigem Wetter durch Bayernland Richtung Preußen und versuche mich in einem kleinen Fazit.

Der Erfolg meines Aufenthalts hat wieder gezeigt, dass das Konzept von APT aufgeht, wenn man sich denn daran hält. Der eigentliche Gewinn ist für mich jedoch nicht der Verlust einiger Kilos oder das Verbrennen von Fettzellen, sondern die Freude an der eigenen Leistung. Wer sich mit Selbstdisziplin durch die vielen anstrengenden Sposrteinheiten beißt, obwohl es anssonsten nicht viel zu beißen gibt, tut sich selbst den besten Dienst. Wie Wasi immer so schön sagt: „Nur die harten kommen in den Garten, die andern müssen draußen warten.“ Wer hier durchhält und sich richtig ins Zeug legt, ist nie wieder ein weicheieriger Jammerlappen, der anderen mit seiner Nölerei auf den Keks geht. Erkenne deine eigene Stärke und du bist von anderen viel unabhängiger.

Und nun? Wo wird mein zukünftiges Einsatzgebiet sein? Ich kann robben, etwas hangeln, komme über Hürden, habe Kraft, Audauer und Zähigkeit entwickelt und viel zu essen brauche ich auch nicht mehr. Afghanistan, Hochseepiraten fangen, oder doch die Drogenfahndung? Als friedliebender Mensch habe ich mich erstmal für den Einsatz an der Schulfront entschieden, ein Platz, der auch Einiges an den oben genannten Fähigkeiten abverlangt.

Ein herzliches Dankeschön an Wasi, Irina, Lech und alle anderen Trainer, die daran mitgewirkt haben, dass dieser Erfolg möglich wurde! Und hoffentlich bis zum nächsten Mal, denn nach dem Camp ist vor dem Camp :-)!

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